Das Problem mit Stundenkontingenten
Zwanzig Stunden im Monat für einen festen Betrag – klingt einfach. In der Praxis sind es im Juli sechzehn, im August zweiundzwanzig, und der Kunde fragt im September, wie viele Stunden ihm eigentlich noch zustehen. Die Antwort steht in keinem Projekt-Tool, sondern in einer Tabelle, die jemand pflegen muss. Und wenn Mehrstunden anfallen, wird es richtig unübersichtlich.

So funktioniert ein Retainer in ARVENDA
Sie legen den Retainer einmal an: Kunde, Pauschale je Periode, Stundenkontingent, monatlich oder jährlich, Beginn und Zuständigkeit. Dazu kommt der Stundensatz für Mehrstunden. Ab dann erzeugt ARVENDA zu jeder neuen Periode automatisch die passende Aufgabe, auf die Ihr Team Zeit bucht. Der Saldo rechnet sich laufend: Kontingent plus Übertrag aus der Vorperiode minus gebuchte Zeit. Endet die Periode, wird sie abgeschlossen und der Saldo wandert in die nächste – positiv als Guthaben, negativ als Vorgriff. Mehrstunden können Sie stattdessen zum vereinbarten Satz abrechnen. Pauschale und Mehrstunden landen als Positionen in der Rechnung. Die Retainer-Seite unter „Projekte“ listet alle Verträge mit Saldo, Übertrag und Preis und markiert, wo das Kontingent knapp wird. Im Controlling sehen Sie, wie viel vom Kontingent verbraucht wird und wo regelmäßig Mehrstunden anfallen.
1 · Einmal anlegen
Preis, Kontingent, Intervall
Monatlich oder jährlich, mit Pauschale und Stundensatz für Mehrstunden.
2 · Zeit buchen
Jede Periode legt sich selbst an
Das Team bucht wie gewohnt per Timer oder Direkteingabe; der Saldo aktualisiert sich sofort.
3 · Abschließen
Übertragen oder abrechnen
Saldo wandert in die Folgeperiode, oder Mehrstunden gehen zum Stundensatz auf die Rechnung.